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Menorca

MenorcaMenorca gehört zur Inselgruppe der Balearen und ist die zweitgrößte und am weitesten im Osten liegende dieser Inseln. Die Landschaft Menorcas ist weniger abwechslungsreich als die Mallorcas, die Insel flacher, das Leben beschaulicher. Dadurch, dass die Insel vom Tourismus noch nicht ganz so überlaufen ist wie Mallorca und Ibiza, ist es leichter, sie in ihrer Ursprünglichkeit zu erleben.

Die Insel wird durch eine Straße, die die beiden großen Städte Mahón und Ciudadela verbindet, in eine Nord- und eine Südhälfte geteilt. Ungefähr in der Mitte befindet sich an dieser Straße das Städtchen Mercadal. Von hier aus kann man Menorcas höchsten Berg, den Monte Toro (350 m), erkunden. Im nahe gelegenen Alayor wird der bekannte menorquinische Käse hergestellt. Die Hauptstadt Mahón hat einen schönen (Natur-)hafen, der einst von den Briten ausgebaut wurde. Von der britischen Vergangenheit zeugen u.a. die Gin-Destillerien, die auch besichtigt werden können. In der Nähe Mahóns befindet sich der Flughafen von Menorca.

Die meisten Ferienorte liegen an der lieblicheren Südküste. Hier findet man schöne Sandstrände ( z.B. die Playa de Son Bou oder die Cala Galdana) und in deren Nähe auch Ferienanlagen mit Hotels oder Ferienwohnungen. Viele dieser Einrichtungen sind gut für einen Urlaub mit Kindern geeignet.

Einen Ausflug wert sind die in vorgeschichtlicher Zeit bewohnten Felshöhlen bei Cala´n Porter. Jetzt gibt es dort ein Restaurant mit wunderschöner Aussicht über das Meer (Cueva d´en Xoroi) und man kann die Höhlen besichtigen.
Die zweitgrößte Stadt der Insel, Ciudadela, lohnt ebenfalls den Besuch. Der Baustil der Stadt ist spanisch-maurisch und unterscheidet sich so von dem von den Briten geprägten Mahón. Ciudadela hat eine schöne Fußgängerzone, in der man gut einkaufen kann (Schuhe und Lederwaren). Etwa 5 km von Ciudadela entfernt findet man auf Menorca das älteste Bauwerk Spaniens: Das vorgeschichtliche Grabmal Naveta d´Es Tudons (15. Jahrh. v.Chr.).

Die zerklüftete Nordküste bietet neben Steilküstenabschnitten auch kleine Sandbuchten. Wenn auch der Norden schwerer zugänglich und geringer besiedelt ist als der Süden, gibt es auch hier lohnende Ausflugsziele: Im Nordosten die kleine Badebucht Arenal d´en Castell mit Hotels und Ferienwohnungen und den sehenswerten Fischerort Fornells, von dem aus man (nur) mit dem Boot zu der Tropfsteinhöhle Cueva Na Polida gelangt.