Reisequartier Ägypten Abu Dhabi Dubai Bulgarien Dom. Republik Griechenland Isla Margarita Kuba Kroatien La Reunion Mauritius Mexiko Portugal Seychellen
Spanien Costa Azahar Costa Blanca Costa Brava Costa de la Luz Costa del Sol Formentera Fuerteventura Golf von Almeria Gran Canaria Ibiza La Gomera La Palma Lanzarote Mallorca Menorca Teneriffa

Thailand Tunesien Türkei

Costa de la Luz - im Süden Spaniens

Costa de la luzDie Costa de la Luz ist ein circa 200 Kilometer langer Küstenabschnitt im Süden Spaniens. Er verläuft sichelförmig von der Straße von Gibraltar bis zur spanisch-portugiesischen Grenze. Zu den Südküsten Spaniens zählt neben der Costa de la Luz auch die Costa del Sol, die Sonnenküste, die östlich an die "Küste des Lichts", so lautet die Übersetzung des spanischen Namens, grenzt. Die Costa de la Luz gehört jeweils zu einem Teil zu den Provinzen Cádiz und Huelva, die wiederum Teil des autonomen Gebietes Andalusien sind. Größere Städte sind neben Cádiz und Huelva, den Hauptstädten der gleichnamigen Provinzen, Ayamonte, Jerez de la Frontera und Tarifa.
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit Einflüssen durch den Atlantik. Das heißt, dass die Temperaturen ganzjährig relativ mild sind, mit einer Durchschnittstemperatur von achtzehn Grad Celsius. Dabei liegen die Temperaturen im Januar, dem kältesten Monat, bei etwa elf und im August, dem heißesten Monat, bei circa fünfundzwanzig Grad. Die Costa de la Luz ist daher ganzjährig ein beliebtes Reiseziel und auch Winterquartier für Millionen Zugvögel. Dem kommen natürlich auch die umfangreichen Naturschutzgebiete und Nationalparks zugute, in denen die Tiere durch Menschen weitgehend ungestört leben können. Ein Beispiel hierfür ist der Donana Nationalpark, in dem nur geführte Besichtigungen oder Ausritte erlaubt sind.
Bekannt ist die Region aber eher für die kilometerlangen, herrlichen Sandstrände, die circa dreitausend Sonnenstunden im Jahr und das angenehme Klima, durch die ein erholsamer Badeurlaub während des größten Teils des Jahres möglich ist.
Auch kulinarisch hat die Region einiges zu bieten. Neben den Tapas, die für ganz Spanien typisch sind, stammt aus dieser Gegend der berühmte Serrano-Schinken. Eine weitere regionale Besonderheit ist der Sherry, der von der Stadt Jerez de la Frontera seinen Namen erhalten hat.
Der landschaftliche Reiz der Lichterküste liegt vor allem an den besonderen Lichtverhältnissen, den ausgedehnten Sandstränden und Kiefernwäldchen und weiß getünchten Gebäuden. Architektonisch fallen die römischen, maurischen und britischen Einflüsse ins Auge, ein Überbleibsel der wechselvollen Geschichte.
In Andalusien hat sich Spanien noch am meisten seine Ursprünglichkeit bewahrt. Von Touristen verlangt dies aber auch die Bereitschaft zur Flexibilität: Andere Essenszeiten, geschlossene Geschäfte während der Mittagsstunden und ein für Nichtmuttersprachler nahezu unverständlicher Dialekt.