Spanien - mehr als nur Meer und Strand

Spanien gilt seit Jahrzehnten als das Urlaubsland schlechthin. Das
stabile Klima, seine geographische Lage, die durchaus interessanten,
weil abwechslungsreichen Landschaften ziehen alljährlich die
sonnenhungrigen Touristen an. Spaniens Kultur, seine Traditionen und die
freundlichen Bewohner lassen den Aufenthalt in dieses Land für jeden
Gast zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
In Madrid, Spaniens Landeshauptstadt und größte Metropole, erwartet den
Besucher eine reiche Kultur- und Kunstszene. Zahlreiche Schlösser,
Paläste und Kirchen zeugen von der bewegten Vergangenheit dieser Stadt.
Die Einflüsse verschiedenster Epochen sind anhand diverser bedeutender
Bauwerke deutlich zu erkennen.
Des Weiteren wird Madrid mit
interessanten Museen, über 30 Theatern und einem großen Konzerthaus
seinem Ruf als kulturelles Zentrum durchaus gerecht.
Auch für
unterhaltsame Stunden ist in Madrid gesorgt. Kinos, Restaurants, Bars
und Clubs garantieren allabendlich in dieser pulsierenden Stadt für ein
reges Nachtleben. Barcelona ist mindestens genauso interessant. Ihr
Stadtbild ist von der modernen Architektur eines Antonio Gaudi genauso
geprägt wie beispielsweise von den gotischen Bauten des alten Rathauses,
des Bischofssitzes oder des Palastes der katalanischen Regierung. Für
die Kunstinteressierten sind natürlich der Besuch des Picasso-Museum
genauso wie das der Juan-Miro-Stiftung ein unbedingtes Muss. Die Rambles
mit ihren zahlreiche Geschäften, Restaurants und Cafes soll die
berühmteste Flaniermeile Spaniens sein.
Wer lieber die Natur in Spanien genießen möchte, sollte die vielen
Nationalparks mit ihren landschaftlichen Besonderheiten besuchen. Im
Norden Spaniens sind es in erster Linie der Picos de Europa oder der
Nationalpark von Ordesa, die dort die Flora und Fauna bewahren. Hier
wachsen beispielsweise Buchen, Eichen und Birken und hier ist der
Gemsbock in seinem Lebensraum geschützt.
Der Nationalpark Monte Perdido
lädt dagegen mit seinen Gletschern, imposanten, steilen Schluchten und
den dort lebenden Bergziegen zum Wandern und Klettern ein. Das Klima der
feuchten Mancha in Kastilien bietet hingegen über 200 Vogelarten ideale
Lebensbedingungen. Erwähnenswert ist vor allem aber der Nationalpark
Donana, im Süden Spaniens. Sogar die UNESCO befand ihn für so bedeutend,
dass sie ihn zum Weltkulturerbe erklärte. Dieser Nationalpark - am
Atlantik gelegen - hat neben Sumpf auch Dünen und natürlich Strand zu
bieten. Außer zahlreichen Vogelarten sind hier verschiedenste vorm
Aussterben bedrohte Tierarten zu Hause.
Die meisten Urlauber zieht es natürlich an die zahlreichen, zum größten
Teil wirklich herrlichen Bade- und Sandstrände. An der Küste des
nördlichen Mittelmeeres sind es vor allem die
Costa Brava oder die
weiter südlich gelegenen Strände der
Costa Blanca bzw.
Costa del Sol. An
der spanischen Atlantikküste ist die
Costa de la Luz wegen ihrer fast
unberührten Dünenlandschaft äußerst beliebt. Aber auch die Kanarischen
Inseln, allen voran
Gran Canaria,
Lanzarote,
Fuerteventura oder
Teneriffa, locken zum Sonnenbaden. Auf diesen Inseln ist das oftmals
sehr heiße Klima ausgesprochen erträglich. Genauso wie auf den Balearen
im westlichen Mittelmeer, allen voran
Mallorca und
Ibiza. Sie stehen
unter den Strandurlaubern besonders hoch im Kurs.