Puerto Plata und Samaná
Der Norden der Dominikanischen Republik (Puerto Plata und Samaná)
Der Norden der Dominikanischen Republik um Puerto Plata und die
Halbinsel Samaná lädt mit seinen goldgelben Stränden, dem tiefblauen
Wasser des Atlantik, Palmen und durch Riffe geschützte Buchten zu einem
traumhaften und idyllischen Badeurlaub ein. Zahlreiche sportliche
Möglichkeiten, Sightseeing oder der Besuch eines Nationalparks runden
den Urlaub in dieser Region ab, wo im Dezember 1492 Christoph Kolumbus
auf einem Korallenriff strandete.

Die kleine und gleichzeitig größte
Stadt Puerto Plata an der Nordwestküste der Dominikanischen Republik
gibt sich mit ihren bunten im karibisch-viktorianischen Stil gebauten
Häuser, die um den im Zentrum gelegenen Parque Central stehen, sehr
charmant. Der 1872 in seiner Mitte errichtete Pavillon La Glorieta
bildet die Zierde des Parks. Nicht weit entfernt kann im Museo del Ambar,
dass in Bernstein eingeschlossene Fossilien ausstellt, ein Blick in die
Zeit vor mehren Millionen Jahren getan werden.
Die obere Plattform des
im 16. Jahrhundert durch die Spanier errichtete Festung Fortaleza de San
Felipe bietet einen herrlichen Blick über Porto Platas Seehafen sowie
über den Pico Isabel de Torres. Der 800m hohe Bergregenwald kann mit
einer Seilbahn erklommen werden.
Die Region um das westlich von Puerto Plata gelegene Monte Christi ist
vor allem für Taucher interessant, da zum Parque National Monte Christi
auch das Meer um Cayos Siete Hermanos gehört, wo sich etliche versunkene
Schiffe befinden.
Die Strände im Norden der Dominikanischen Republik von Puerto Plata bis
zur Halbinsel Semaná sind wunderschön, während der Saison jedoch vor
allem zwischen El Batey und Los Charamicos recht überfüllt. Zwischen
dicht beieinander stehenden Liegestühlen wandern Fliegende Händler hin
und her und mehrmals täglich startet das Banana-Fun-Boat. Im Hintergrund
unter den Schatten spendenden Flamboyant-Bäume werden in vielen kleinen
Buden Speisen, Getränke und Souvenirs angeboten und auch Rastazöpfe
geflochten.
Noch nicht vom Tourismus überlaufen und daher eine typische
dominikanische Kleinstadt ist San Juan, deren Attraktion die Laguna
Gí-Grí ist. Schiffe steuern die Besucher durch den engen Kanal auf das
offene Meer, wo im klaren Wasser ein Korallenriff zu bestaunen ist. Ein
Höhepunkt der Schiffsfahrt bildet die Cueva de las Golondrinas, die
Hunderte Fledermäuse beherbergt.
Unberührt Natur, grünblaues Meer, menschenleere Buchten und hellweiße
Sandstrände bietet der Norden der Dominikanischen Republik auf der vom
Tourismus kaum berührten Halbinsel Samaná. In Santa Bárbara de Samaná,
der Provinzhauptstadt konzentriert sich das Leben tags wie nachts an der
mit Restaurants und Läden gesäumten Uferpromenade. Besonders interessant
ist der am Ortseingang befindliche Markt, wo eine Merengue-Band
musiziert, Fische in Plastikeimern schwimmen und vom Boden aus Obst und
Gemüse feilgeboten werden. Zu den unbewohnten Inseln Cayo Linares und
Cayo Vigia führen hübsche jedoch nie benutzte Fußgängerbrücken. Wer
einmal ganz allein sein möchte, ist hier gut aufgehoben.