Reisequartier Ägypten Abu Dhabi Bulgarien Dom. Republik Dubai Griechenland Isla Margarita
Kuba Kroatien La Reunion Varadero
Mauritius Mexiko Portugal Seychellen Spanien Thailand Tunesien Türkei

Kuba

Kuba - karibischer Strand und Spuren der Revolution
Kuba ist ohne Fidel Castro nicht denkbar. Die lange Geschichte seiner Revolution beginnt in der Sierra Maestra, in den Bergen im Südosten der Insel. Hier schlug der Comandante die Armee des Diktators Batista. Wer dort wandert, findet noch immer Spuren, etwa im ehemaligen Lager des Rebellenführers. Castros Kommandolager ist heute Freiluftmuseum mitten in den grünen Bergen, einschließlich handschriftlicher Befehle und des Kommandanten Plumpsklo.
Kuba
Erlebnisreich und beeindruckend zugleich ist die Besteigung des 1972 Meter hohen Pico Turquino - Kubas höchstem Gipfel -, um das Freilichtmuseum zu erreichen. Es sind zwar fünf schweißtreibende Kilometer mit vielen Serpentinen und 750 Höhenmeter, und am Ende kommt noch zur Belohnung eine 40-Grad-Steigung. Über geradezu romantische Pfade unter einem Hibiskusdach – angelegt als Camouflage von Castros Lebensgefährtin Célia Sánchez – gelangt man zur palmblattbedeckten Hütte des Rebellenchefs mit Originalbett und Fluchttunnel neben dem Kühlschrank. Doch noch beeindruckender ist die Fauna und Flora, in der sich Fidel Castro niedergelassen hat. Kolibris schwirren umher, und eine Blütenpracht, wie man sie nur selten erlebt, verzaubern den Besucher.

Das ist eine der Alternativen um zwei Wochen mit Mojítos in der Hand am Karibikstrand zu liegen. Wenigsten einige Tage seines Urlaubs sollte man der Entdeckung dieser wunderschönen Insel widmen.

Doch unten an der Küste, da wird man vom kubanischen Alltag wieder eingeholt: Wie so vieles in Kuba, was einfach scheint, eben nicht einfach ist und den Kubanern alltägliche Guerilla-Taktik abverlangt. Mit dem Zug oder Bus von A nach B fahren zum Beispiel, Speiseöl oder Aspirin besorgen, kochen bei Stromausfall oder den altersschwachen russischen Kühlschrank reparieren lassen. Auch das ist Kuba und vermittelt für einen Europäer völlig neue Erfahrungen.

Eine große Erfahrung ist auch Havanna. In der belebten O'Reilly-Straße eine Kaffeepause einlegen, in einer staatlichen Zigarrenverkaufsstelle die Besten zu erstehen, man ist beeindruckt von den alten Fassaden und natürlich von den legendären Cadillacs. Man kommt sich vor wie in einem großen Freilichtmuseum und nicht wie in der Hauptstadt eines Landes. Vielleicht gehört Havanna nicht zu den schönste Städten, aber mit Sicherheit zu den interessantesten. Es muss ein Pflichtbesuch sein.

Eines der Touristenzentren ist Varadero, das so genannte "All-inklusive Paradies". Das Meer ist ein Traum: weißer Sand und nicht ein einziger Stein im glasklaren türkisblauen Wasser. Das ist Karibik wie auf Postkarten. In den Hotels dominieren auf den Büfetts Meeresfrüchte vom Feinsten, die Drinks schmecken in diesem Ambiente doppelt so gut.

Wer Kuba besuchen möchte, der sollte einen wunderbaren Strandurlaub auch immer mit Entdeckungsreisen verbinden. Noch kann man das ursprüngliche Kuba erleben, das Kuba von Fidel Castro, aber wer weiß wie lange noch.